Haarpflege
08/2026

Spliss entsteht, wenn sich die Haarspitze aufspaltet – meist weil die Spitzen durch Belastung, Reibung und fehlende Pflege beschädigt werden. Einmal entstandener Spliss lässt sich nicht mehr reparieren, sondern nur abschneiden. Umso wichtiger ist die Vorbeugung: schonende Pflege, der richtige Schnitt und regelmäßiges Spitzenschneiden halten das Haar gesund.
Fast jeder kennt das Problem: Die Haarspitzen wirken trocken, fransig und spalten sich auf. Spliss ist eines der häufigsten Haarprobleme überhaupt – und leider auch eines der hartnäckigsten. Sabrina, Calligraphy-Cut-Spezialistin bei Hairdesign Kaufmann, erklärt, wie Spliss entsteht, was wirklich dagegen hilft und warum die Art des Schnitts einen Unterschied macht.
„Der wichtigste Satz zum Thema Spliss ist leider auch der unbeliebteste: Einmal da, kann man ihn nicht mehr reparieren. Kein Shampoo, keine Kur der Welt klebt eine gespaltene Spitze wieder zusammen. Was wir tun können, ist ihn abschneiden – und vor allem dafür sorgen, dass er gar nicht erst entsteht." – Sabrina
Spliss ist im Grunde die Folge von Belastung, die sich über Zeit ansammelt. Die Haarspitzen sind der älteste Teil des Haares – bei langem Haar oft mehrere Jahre alt. Über diese Zeit sammeln sich viele kleine Schäden an, bis die Spitze sich schließlich aufspaltet.
Die häufigsten Ursachen sind mechanische Reibung, Hitze durch Föhn und Glätteisen, chemische Behandlungen wie Blondierungen, sowie fehlende Feuchtigkeit. Auch UV-Strahlung, Salz- und Chlorwasser im Sommer setzen den Spitzen zu.
Ein oft unterschätzter Faktor ist die Reibung im Alltag: Das Haar reibt ständig an Kleidung, Schals oder Jacken. Gerade an den Schultern stoßen die Spitzen bei jeder Bewegung auf den Stoff – und genau hier entsteht besonders viel Spliss.

Die ehrliche Antwort: Nein. Anders als es viele Werbeversprechen suggerieren, lässt sich eine einmal gespaltene Haarspitze nicht dauerhaft wieder verbinden. Pflegeprodukte können die Spitze vorübergehend glätten und geschmeidiger erscheinen lassen – das ist ein kosmetischer Effekt, keine echte Reparatur.
Der einzige Weg, Spliss wirklich loszuwerden, ist ihn abzuschneiden. Und der beste Weg, ihn gar nicht erst entstehen zu lassen, ist konsequente Vorbeugung – bei der auch die Schnitttechnik eine Rolle spielt.
Hier kommt ein Aspekt ins Spiel, den viele nicht kennen: Wie das Haar geschnitten wird, beeinflusst wie schnell neuer Spliss entsteht. Der Calligraphy Cut setzt genau hier an.
Beim klassischen Schnitt mit der Schere wird das Haar gerade abgeschnitten. Die Spitze ist dadurch stumpf und fällt hart auf – etwa auf die Schultern oder die Kleidung. Bei jeder Bewegung stößt diese stumpfe Spitze auf, was die Spitzen zusätzlich belastet.
Der Calligraphy Cut arbeitet anders. Mit einem speziellen Werkzeug – dem Calligraph – wird das Haar in einem schrägen Winkel geschnitten. Dadurch läuft die Spitze schräg zu, ähnlich wie ein schräg angeschnittener Blumenstiel. Sabrina erklärt es so:
„Stell dir vor, du schneidest eine Tulpe schräg an statt gerade. Genauso ist es beim Haar. Die schräge Spitze ist auf einer Seite etwas schwerer als auf der anderen. Dadurch fällt das Haar mit Bewegung, weicher – es stößt nicht hart und stumpf auf die Schulter oder die Kleidung, sondern gleitet sanfter. Das ist deutlich schonender für die Spitzen – und dadurch entsteht weniger Spliss." – Sabrina
Der schräge Schnitt sorgt also nicht dafür dass Spliss verschwindet – aber er reduziert genau die alltägliche Reibungsbelastung, die neuen Spliss entstehen lässt. Über die Zeit macht das einen spürbaren Unterschied für die Gesundheit der Spitzen.
Neben dem richtigen Schnitt gibt es einige Dinge, die du selbst tun kannst, um Spliss vorzubeugen:
Regelmäßig Spitzen schneiden. Auch wenn du deine Länge halten möchtest – alle acht bis zwölf Wochen die Spitzen minimal nachschneiden verhindert, dass sich Spliss weiter nach oben zieht. Denn ein aufgespaltenes Haar spaltet sich mit der Zeit immer weiter.
Hitze reduzieren. Föhn, Glätteisen und Lockenstab sind Hauptverursacher. Immer mit Hitzeschutz arbeiten und wenn möglich das Haar auch mal an der Luft trocknen lassen.
Feuchtigkeit geben. Trockenes Haar bricht leichter. Regelmäßige Pflegemasken und feuchtigkeitsspendende Produkte halten die Spitzen geschmeidig.

Ein konkreter Tipp aus dem Salon: Für trockene, strapazierte Längen und Spitzen empfehlen wir das Long Hair Weightless Conditioning Oil von La Biosthétique. Es ist ein leichtes Haaröl, das gerade langem Haar und angegriffenen Spitzen brillanten Glanz und flexible Geschmeidigkeit schenkt – ganz ohne das Haar zu beschweren oder fettig zu machen. Ein paar Tropfen in die Längen und Spitzen gegeben schützen genau dort, wo Spliss am ehesten entsteht. Das Öl ist bei uns im Salon erhältlich, und wir zeigen dir gerne, wie du es richtig anwendest.
Sanft mit nassem Haar umgehen. Nasses Haar ist besonders empfindlich. Nicht rubbeln, sondern vorsichtig ausdrücken, und mit einer groben Bürste oder einem grobzinkigen Kamm von den Spitzen her entwirren.
Die Spitzen vor Reibung schützen. Wer viel Spliss an den Schultern hat, kann das Haar bei rauer Kleidung auch mal zusammenbinden.
Sommer-Haarpflege – so schützt du dein Haar
Alle Leistungen im Überblick
Wenn deine Spitzen bereits sichtbar aufgespalten, trocken und fransig sind, hilft nur der Griff zur Schere – oder eben zum Calligraph. Ein guter Zeitpunkt ist auch nach dem Sommer, wenn Sonne, Salz und Chlor die Spitzen strapaziert haben.
Am besten lässt du dich persönlich beraten. Im Salon sehen wir sofort, wie es um deine Spitzen steht und welcher Schnitt und welche Pflege für dein Haar am sinnvollsten sind.
Du möchtest deine Spitzen wieder gesund und gepflegt? Ruf uns an – wir beraten dich gerne.
Hairdesign Kaufmann · Nonntaler Hauptstraße 116 · 5020 Salzburg
Tel: 0662 820957 · Schönheit genießen.
Nein – eine einmal aufgespaltene Haarspitze lässt sich nicht dauerhaft reparieren. Pflegeprodukte können die Spitze vorübergehend glätten, das ist aber ein kosmetischer Effekt. Der einzige Weg Spliss wirklich loszuwerden, ist ihn abzuschneiden.
Alle acht bis zwölf Wochen ein minimaler Spitzenschnitt reicht meist aus, um zu verhindern, dass sich der Spliss weiter nach oben zieht. Auch wenn du deine Länge halten möchtest, lohnt sich das regelmäßige Nachschneiden.
Der Calligraphy Cut schneidet das Haar in einem schrägen Winkel. Dadurch fällt die Spitze weicher und stößt weniger hart auf Kleidung und Schultern – das reduziert die alltägliche Reibungsbelastung und beugt so neuem Spliss vor. Bestehenden Spliss ersetzt er nicht, aber er schont die Spitzen langfristig.
Die häufigsten Ursachen sind Hitze durch Föhn und Glätteisen, chemische Behandlungen, fehlende Feuchtigkeit und mechanische Reibung – zum Beispiel wenn die Spitzen ständig an Kleidung reiben. Meist kommen mehrere Faktoren zusammen.
Hausmittel wie Öle können die Spitzen kurzfristig geschmeidiger machen und optisch verbessern, reparieren den Spliss aber nicht. Sie eignen sich zur Pflege und Vorbeugung, ersetzen aber nicht das Abschneiden bereits gespaltener Spitzen.
Spliss lässt sich nicht reparieren – aber mit der richtigen Pflege und dem richtigen Schnitt gezielt vorbeugen. Der Calligraphy Cut schont die Spitzen besonders schonend. Du möchtest deine Spitzen wieder gesund? Ruf uns an unter 0662 820957
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